Entstehung und Entwicklung
Die Anlage entstand 1877 und wurde 1903 eingeweiht; die Trauerhalle stammt von 1894.
Der Standort liegt in Adlershof, Bezirk Treptow-Köpenick.
Mit rund 12,12 Hektar lässt sich die Ausdehnung von Friedhof Adlershof vor dem Besuch besser einschätzen.
Die heutige Besucheradresse Friedlander Straße 156, 12489 Berlin verankert diese Entwicklung im aktuellen Stadtgebiet und ist zugleich der Ausgangspunkt für die praktische Erkundung.
Gestaltung und heutiger Charakter
Waldfriedhof mit altem Baumbestand und Lindenalleen.
Auf Friedhof Adlershof bilden Wege, Vegetation, Gebäude, Grabdenkmale und Gedenkbereiche einen zusammenhängenden Erinnerungsraum. Zugleich bleibt die Anlage ein genutzter Friedhof. Wer historische Spuren betrachtet, sollte deshalb Abstand zu aktuellen Beisetzungen und privaten Grabstätten halten.
Geschichte im Gelände entdecken
Die interaktive Karte führt zu 6 Orientierungspunkten, darunter Trauerhalle, Informationstafel „NS-Zwangsarbeit in Adlershof“, Für die Opfer des NS-Regimes, Toilette. Achten Sie bei einem Rundgang über Friedhof Adlershof auf Wegeachsen, ältere Felder, Kapellen, Gedenkbereiche und Übergänge zu späteren Erweiterungen. Nicht jeder geschichtlich interessante Bereich ist ein öffentliches Ziel; bleiben Sie auf den vorgesehenen Wegen.
Biografische Anknüpfungspunkte
Die Seite Bedeutende Grabstätten stellt ausgewählte, mit Friedhof Adlershof verbundene Personen und Erinnerungsorte vor, darunter Liselotte Welskopf-Henrich. Biografien ergänzen die bauliche und landschaftliche Geschichte um individuelle Lebenswege. Aktuelle Hinweise für einen Besuch erhalten Sie bei der Friedhofsverwaltung.